Möglichkeiten als Verleger dem Umsatz anzukurbeln

In den letzten Monaten und Jahren hat man immer mehr in den Medien mitbekommen, wie ehemalige Ikonen der Zeitschriftenwelt den Weg in die Insolvenz antreten. Alternativ kam es zu immer mehr Übernahmen und Konsolidierungen innerhalb dieser Branche. Wenn man diese Entwicklung beobachtet, ist es nicht wunderlich, dass sich die übergebliebenen Verleger immer mehr Gedanken machen, wie man in diesen schweren Zeiten überleben kann. Während man früher mit klassischen Abonnements den großen Reibach gemacht hat, ist es heute wohl die größte Aufgabe, neue Kunden zu gewinnen. Die jungen Generationen sind immer ungebundener gegenüber den physischen Ausgaben der Magazine. Darum muss man sich etwas einfallen lassen, damit die Printausgaben auch wieder zu Umsätzen führen.

Eine gute Möglichkeit um den potentiellen oder bereits vorhandenen Einbruch der Umsatzzahlen der Printmedien auszugleichen sind miniabos. Traditionelle Abonnements kosten meist nicht viel weniger, als wenn man die Ausgaben einzeln kauft. Dies ist für viele Neukunden nicht sehr verlockend. Bei einem Miniabo hat man jedoch die Möglichkeit, dies zu umgehen. Miniabos sind im Wesentlichen klassische Abonnements. Der Unterschied besteht jedoch in der Preisgestaltung und der Dauer. Miniabos sind meist kürzer. Oft hat man nach zwei bis drei Monaten die Möglichkeit, das Miniabo zu kündigen. Somit hat der Kunde genug Zeit um zu schauen, ob ihm das Ganze gefällt oder ob er lieber etwas anderes lesen würde. Gleichzeitig sind die Miniabos oft mit einem Preisabschlag im Angebot. Somit besteht ein weiterer Anreiz, diese Zeitschriften und Magazine zu testen. Abgerundet wird ein Miniabo meist durch eine Prämie. Oft kann man durch kleine Geschenke sehr viel Interesse beim Kunden wecken. Wenn man diese Aspekte des Miniabos berücksichtigt und in die Tat umsetzt, hat man gute Chancen aus dem Umsatztief wieder herauszukommen. Mit entsprechendem Marketing kann man so neue Kunden gewinnen und wieder schwarze Zahlen schreiben.